Honig – die Perle der Krisenvorsorge

Honig hat viele Kalorien und wird nicht schlecht. Somit eignet sich Honig perfekt zum Einlagern. Jeder mag Honig in der einen oder anderen Form. Daher ist es sinnvoll sich einige Gläser von dem flüssigen Gold in den Keller zu stellen. In der Krise ist man bestimmt dankbar, wenn es mal etwas Süßes gibt. Zu Not tauscht man mit einem Nachbarn der Hühner hält gegen Eier.

Haltbarkeit und richtige Lagerung

Vorweg, Honig lagert man dunkel, kühl und trocken. Bis 15 Grad, sonst wird er unten fest und oben flüssig. Dann könnt ihr ihn nicht mehr auf dem Brot verstreichen. Über 18 Grad kristallisiert er. Das kann man zwar mit einem warmen Wasserbad wieder auflösen, schön ist das trotzdem nicht. Licht zerstört übrigens die Vitamine. Und das man ihn, wie andere Nahrung auch trocken lagert ist selbst erklärend. Wird der Honig wie beschrieben gelagert, so ist er viele Jahre haltbar und genießbar. Honig hat nur Haltbarkeitsdaten, weil das in der Lebensmittelindustrie rechtlich so geregelt ist, nicht weil Honig schlecht wird. Man hat in einer Pyramide in Ägypten 3000 Jahre alten Honig gefunden, der war zwar nicht mehr genießbar und ohne Aroma, aber immerhin war er nicht schlecht. Honig kann gähren, wenn er Luft zieht. Daraus kann man dann in der Theorie Met machen. Das ist vielleicht nochmal ein Thema für einen weiteren Artikel.

Bestandteile und Herstellung

Die Hauptbestandteile des flüssigen Goldes sind Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker). Die Bienen sammeln beispielsweise bei Waldhonig die Ausscheidungen der Baumläuse. Diese werden mit den Enzymen vermischt die die Bienen in sich tragen. Sie tragen sie in die Waben, wo die Vorstufe des Honigs noch nachreift. Haben die Bienen eine Wabe voll versiegeln sie sie mit Wachs. Das ist das Zeichen für den Imker den Honig aufwendig zu ernten. Nun muss der Honig aus den Waben geschleudert werden. Bis das Endprodukt auf ein Brot geschmiert wird ist es ein sehr langer Weg.

Gute Gründe Honig zu essen

  1. Er ist fettfrei und frei von anderen ungesunden Stoffen. Zudem besteht das Bienenprodukt zu 80 Prozent aus Glucose und Fructose und zu 20 Prozent aus Wasser. Somit hat dieser Zuckerersatzstoff sehr viele Kalorien (etwa  Kilokalorien pro 100 Gramm). Das ist ideal für kranke Menschen die zunehmen müssen. Es ist aber auch ideal in einer Krise, wenn es sehr wenig Nahrung gibt.
  2. Honig enthält viele Antioxidantien. Somit ist er ein Superfood und wirkt Krebs entgegen, senkt den Blutdruck und vermindert das Herzinfarkt Risiko.
  3. Wer eher mit Honig süßt, kann das Gewicht auf Dauer um über 1 Prozent reduzieren. Trotzdem sollten Diabetiker das Lebensmittel mit der nötigen Vorsicht genießen.
  4. Er hilft bei Erkältungen und Halsweh und stärkt das Immunsystem. Jedoch sollte der Tee oder die Milch auf 40 Grad abkühlen, bevor man ihn hineingibt. Sonst werden die wertvollen Enzyme zerstört.
  5. Man kann das Wundermittel auch auf Herpesbläschen, Operationswunden und auf Verbrennungen geben. Auch bei Schuppenflechte verspricht er Linderung. Honig hat laut Studien in unterschiedlichen Bereichen sehr gut zur Heilung beigetragen.

Das sollte im Gesamten doch dazu verleiten sich einige Gläser in den Vorratskeller zu stellen. Im besten Falle kauft man beim freundlichen Imker um die Ecke. So weiß man woher es kommt und unterstützt zudem noch die eigene Region. Hier gibt es einen Link zu einer guten Auswahl: Heimathonig.

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